Wochenrückblicke 14/17 und 15/17

Es gibt Wochen, da kommt man einfach nicht dazu sich an den Computer zu setzen und Dinge zu tippen. Das Leben holt einen einfach ein. So erging er mir letzte Woche. Von Montag bis Sonntag war ich bis 3 Uhr nachts mit dem Filmfest beschäftigt. Es war anstrengend ohne Ende, Mittwoch bis Sonntag war ich jeweils 12 Stunden auf dem Neumarkt und habe dort das Open Air gemanaged. Ich war jeden Tag 16 Stunden wach, hatte keine Zeit zum ausruhen und fror bis auf Sonntag jeden Tag. Sonntag gab es dann noch ein Team Fade Out um 1 Uhr nachts im Thalia, mit tollen sentimentalen Videos und Eierlikör. Es war schön. Wirklich. Aber ich stehe diesen Leuten ja noch nicht sehr nahe, weswegen ich mich relativ fix verabschiedet habe (trotzdem war es schon halb 3).

Diese Woche habe ich dann sehr viel geschlafen. Zwischendurch hatte ich sehr fiese Halsschmerzen und war so heißer, dass ich kaum reden konnte. Der Arzt schrieb mir 3 sehr teure Medikamente auf, von denen ich zwei nur mal kurz nahm. Denn jetzt ist alles wieder gut. Meine Lehre daraus: warum teures Zeug kaufen, wenn das auch mit Salbeitee gut funktioniert.

Mittwoch war ich arbeiten und sah ein Stück gespielt von Lehrern, das ich fast aus Peinlichkeit nicht durchgehalten hätte. Bloß gut habe ich meine Lehrer nie in so einer Situation erlebt. Schöne Ideen waren dabei, die Umsetzung war jedoch etwas… nun ja. Ebenfalls am Mittwoch hatte ich eine Begegnung die mir zeigte, dass gewisse Dinge in meinem Kopf doch noch nicht so weit nach hinten geschoben worden sind von mir, wie ich sie gern hätte. Dumme Gefühle.

Donnerstag war jedoch sehr schön. Ich traf einen alten Freund aus Rostock wieder, wir sahen das grandiose „Homohalal“ noch einmal und tranken dann leckere Cocktails. Der Abend endete mit Slow Techno und nach Hause fahren um 6 Uhr morgens. Meine Lehrer aus diesem Abend: Slow Techno ist nicht meine bevorzugte Musikwahl wenn es ums Tanzen geht. Rather absurd den Menschen in einem dunklen Keller zuzuschauen, wie sie hin und her wippen zu etwas, was Techno sein möchte, aber nicht ganz die Kurve bekommt. Dann doch lieber rumhüpfen und mitgröhlen zu alten guten Hits und neuem heißen Scheiß.

Ostern geht an mir eher vorbei. Ich arbeite, ich sitze zuhause. Es ist eh keiner dieser Feiertage, die ich gern feiere. Ich bin in keinster Weise mit der Kirche verbunden und für mich war Ostern immer nur Eier suchen und bemalen.

Dafür sah ich „13 Reasons Why“. Diese Serie macht mich wirklich sehr fertig. Ich besorge mir auch noch das Buch. Einfach um noch einmal mehr darüber nachzudenken. Aber ich finde die Serie wirklich unglaublich gut und unglaublich wichtig. Sie machte mich emotional richtig krass fertig, also Trigger Warnungen für so vieles sind wirklich angebracht. Aber sie ist eben auch so wichtig. So wichtig über diese Themen zu sprechen und wahrzunehmen was man tun sollte, oder eben nicht tun sollte.

Samstag Abend verbrachte ich mit lieben Menschen in meiner Küche und in meinem Wohnzimmer. Wir lachten, sangen, machten Musik und hatten einfach eine tolle Zeit. So muss das sein. So macht das Spaß.

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