Wochenrückblick 10/17

Was für eine Woche! Puh. Ich bin ganz erschöpft, hab aber immer noch massig zu tun. Mein Körper macht aber nicht wirklich mit und nun stecke ich in einer Zwickmühle.

Montag war irgendwie noch die Ruhe vor dem Sturm. Ich verbrachte einige Zeit im Filmfest Büro, musste dann aber schon weg um sinnloserweise zum Hautarzt zu gehen. Dort saß ich eine Stunde rum, versuchte nicht einzuschlafen, um dann in 5 Minuten gesagt zu bekommen, das alles ok wäre. Hm.

Dienstag ging ich morgens erst einmal mit einer lieben Freundin shoppen, denn ich brauchte noch ein Outfit für meine Aufführung. Es war ein bisschen nervenzehrend, weil es irgendwie nix gab. Am Ende fand ich trotzdem etwas und es war auch ganz okay. Dann hatte ich noch ein wenig Pause und fuhr dann zur Probe. Das erste Mal Bühnenprobe. Es war unglaublich aufregend und auch unglaublich anstrengend. Aber toll. Nach der Probe saßen wir noch in der Kantine und tranken und schwatzten. Mit Künstlern immer eine Freude.

Mittwoch war es dann so weit: unsere Premiere! Ich war irgendwie aufgeregt, aber irgendwie auch nicht zu sehr. Ich war eher gestresst zwischendurch. Die Vorbereitungen waren halt schon sehr anstrengend. Einkaufen, essen vorbereiten. Getränke verstauen. Kritikrunde. Programmhefte falten. Übergänge und Texte proben. Outfit anschmeissen. Durchlaufprobe. Fertig machen. Einsingen. Vorstellung. Wenn ich mir überlege, dass Schauspieler bzw Künstler das ständig haben. Puh, nee 😀 Die Premiere lief super. Es war einfach nur eine gute Party und nichts ging wirklich schief. Die Party danach war auch sooo herzig. Ich habe diesen Club wirklich arg ins Herz geschlossen und ich freue mich total, dass es Anzeichen dafür gibt, dass wir zusammen weiter machen werden und dass wir definitiv noch eine dritte Vorstellung spielen dürfen 😀 Auch wenn meine Anxiety mir wieder sagt: du warst nicht gut genug. Du kannst doch gar nicht singen. Schau mal die anderen, wie toll die sind…
Der Abend endete auch leider für mich etwas mit Herzschmerz, aber das soll den Erfolg nicht überschatten. Und irgendwie bin ich zwar traurig aber trotzdem so voller Liebe für all diese Menschen. Ich kann es gar nicht wirklich erklären.

Donnerstag war ich demnach sehr zerstört und verkatert. Verbrachte aber einige Zeit im Büro, ging mit einer lieben Freundin Essen und danach wieder ins Büro. Wo es auf einmal Wein gab. Den Abend ließ ich bei einer anderen lieben Freundin ausklingen und kuschelte mich dann ins Bett um eine sehr gute Fanfiction weiter zu lesen.

Freitag hat mich dann die Traurigkeit total von den Beinen gerissen. Bzw. das Premierenloch. Etwas verspätet, aber die Glücksgefühle hielten noch so lang. Ich war zunehmend gestresst durch Büroarbeit und Theaterarbeit. Abends war ich noch was trinken mit einigen Freunden, aber um 1 Uhr schon so müde, dass ich dringend nach Hause musste.

Samstag war dann ähnlich, sodass ich sogar das Büro absagte und dafür heute da nochmal hinmuss. Abends ging ich jedoch arbeiten.

Ich muss so viele Artikel schreiben und Sachen machen, aber ich kann mich kaum konzentrieren weil mein Körper so schmerzt, weil ich denke ich hab mir ne Blasenentzündung eingefangen und das stresst mich alles nochmehr, weil ich morgen die Artikel fertig haben muss. Mimimi. Gut, dass ich morgen eh zum Arzt muss.

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